Die Realität der vermeintlichen Realisten


Viele Menschen betrachten sich als objektive Realisten, die für sich als Wahrheit nur das gelten lassen, was sie über ihre körperlichen Sinne wahrnehmen können. Unter ihnen befinden sich auch sehr viele Hochgebildete, die nur das für sich als Wirklichkeit gelten lassen können, was sich über ihre körperlichen Sinne nachvollziehen und beweisen lässt. Sie haben teilweise gewaltige Probleme damit, eine andere Sichtweise als die ihrige zu akzeptieren, wenn diese ihren körperlichen Sinneseindrücken widerspricht.

Solchen Menschen wird offenbar gar nicht bewusst, dass sie die materielle Wirklichkeit ohnehin nicht so wahrnehmen, wie sie tatsächlich ist. Jedem von ihnen, der eine ganz normale Schulausbildung hatte, wurde im Unterricht auch der Aufbau der Atome und Moleküle vermittelt. Um die Erinnerung daran aufzufrischen, möchte ich kurz auf diese Fakten eingehen. Ein einzelnes Atom, der kleinste Stoff aus dem die Materie besteht, hat einen kleinen Atomkern und eine äußere, aber komplett masselose Hülle, die aus rasenden Elektronen besteht, die den Kern umkreisen. Um das Verhältnis des scheinbar materiellen Kerns zur äußeren Hülle deutlich zu machen, sollte man sich den Kölner Dom als Hülle vorstellen, in dessen Inneren eine einzelne Erbse schwebt, die den Kern symbolisiert. Nur der Kern ist das, was man überhaupt als materielle Masse bezeichnen könnte, denn die Hülle hat keine Masse. Wer logisch denken kann, dem fällt schon hier auf, dass ein Atom Milliarden Mal mehr aus NICHTS besteht, als aus festen Substanzen.

Der Atomkern selbst besteht aus Neutronen und Protonen, die wiederum ähnlich aufgebaut sind wie das Atom und aus den noch viel kleineren Quarks bestehen, die die ihrerseits aus Energiefäden namens Strings gebildet werden. Inzwischen sind sich viele Physiker und Wissenschaftler weltweit sicher, dass es feste Materie überhaupt nicht gibt. Beispielhaft sei hier der große Wissenschaftler Max Planck zitiert, der sein gesamtes Leben der Physik gewidmet hatte:


"Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wurde. Dieser Geist ist Urgrund aller Materie. Ich habe kein Problem damit, ihn so zu nennen, wie es die Menschen aller Zeiten taten:   GOTT!


Planck erhielt 1919 den Nobelpreis und gilt als der wichtigste Denker der Quantenphysik. Der Name dieses renommierten Wissenschaftlers bleibt unvergessen. Nach ihm wurde die Max-Planck-Gesellschaft benannt, die 84 Forschungsinstitute mit diversen Schwerpunkten unterhält. Leider hat die Haupterkenntnis, auf die Planck nach jahrzehntelangen Forschungen stieß, nicht den Weg in die Schulen und in den öffentlichen Diskurs gefunden.

Kommen wir nun zurück zum Realisten und befassen wir uns weiter mit seiner eingeschränkten Sichtweise auf die materielle Welt, die allein auf seinen körperlichen Sinneseindrücken beruht. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über den Aufbau der Atome, wird deutlich, dass der Realist von seinen Augen betrogen wird, denn sie zeigen ihm eine wunderschöne Realität von der Natur und unserer Welt, die es so jedoch überhaupt nicht gibt. Der Realist kann die einzelnen schwingenden und tanzenden Atome, aus denen die gesamte Materie besteht, überhaupt nicht wahrnehmen. Natürlich gilt dieser Umstand auch für alle anderen Menschen gleichermaßen, niemand kann mit bloßem Auge ein einzelnes Atom wahrnehmen. Aber zu mindestens jenen, die faktenorientiert weiterdenken, wird klar, dass ihre Sinneseindrücke von der Welt und ihr tägliches Erleben im Wesentlichen darauf beruht, dass ihre Wahrnehmung trügt und letztlich nur auf einen schmalen Ausschnitt fokussiert ist.

Stelle dir zum Verständnis dessen einfach mal Leonardo Da Vincis Meisterwerk „Mona Lisa“ vor, wie es mit einem weißen Tuch bedeckt wurde und nur ein Loch von der Größe einer Zündholzschachtel dir den Blick auf das darunterliegende Gemälde frei gibt. Du könntest ein paar feine Pinselstriche sehen und vielleicht ein paar Details erkennen. Aber das Kunstwerk als solches würde sich deinem Blick komplett entziehen. Erst wenn du beginnst, deinen Fokus zu verändern, das heißt, das Tuch zu verschieben, wirst du mehr und mehr durch das Loch von dem darunterliegenden Bild erkennen können. Und je mehr du davon Gebrauch machst, umso umfassender wird deine Kenntnis über das Meisterwerk.

Unsere Augen betrügen uns, das steht fest. Mit unseren Ohren verhält es sich nicht anders. Menschen hören im Durchschnitt nur Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). Darüber- und darunterliegende Schwingungen sind natürlich auch da, aber sie entziehen sich unserer Wahrnehmung völlig. Wir haben keine entsprechenden Sinnesorgane, wie z. B. Fledermäuse oder Delphine, die auch Ultraschallwellen „hören“ können.

Könnten wir alle diese höheren Schwingungen wahrnehmen, würde sich uns das Universum als ein harmonisches Musikwerk präsentieren, denn es ist voller Musik und Tanz, wie geniale Wissenschaftler herausgefunden haben. Es ist gefüllt mit Musik, die sich an bekannten Tonleitern orientiert.

Schauen wir uns diesen Hintergrund an, dann wird deutlich, dass die sogenannten Realisten, die sich allein auf ihre körperlichen Sinne verlassen, jene sind, die am wenigsten von der Realität wahrnehmen. Das ist zwar traurig, aber wahr. Besonders irritierend ist die Tatsache, dass sie ihre Sichtweise nicht Frage stellen, obwohl sie aus der Schule vom Aufbau der Atome wissen und ihnen deshalb bewusst sein sollte, dass alles was sie mit den körperlichen Sinnen wahrnehmen, nicht die umfassende Realität darstellt.

Zum Schluss dieser kleinen Exkursion möchte ich noch den Physiker Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Dürr zu Wort kommen lassen. Er sagte nach langen Jahren der Forschung:

"Es gibt keine Materie, es gibt nur das Bewusstsein."     Prof. Dürr, einer der weltweit führenden Quantenpysiker

Wenn wir sagen, dass alles, gemeint ist das gesamte Universum mit allem Sichtbaren und Unsichtbaren darin, aus dem Geist Gottes besteht, so ist das kein Widerspruch zur Wissenschaft! Und zur Religion auch nicht, denn was sagte vor rund 2.000 Jahren Jesus, der Begründer des Christentums, dazu? Im Thomas-Evangelium, das leider keinen Eingang in die Bibel gefunden hatte, stellt Jesus es ganz unmissverständlich klar:

"Ich bin das Licht, das über alle ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Stück Holz, und ich bin da. Hebt einen Stein, und Ihr werdet mich dort finden."    Jesus Christus

Auch in diesem Zusammenhang wird einmal mehr deutlich, wie sehr die frühen Kirchenoberen die Überlieferungen von Jesus systematisch selektiert hatten. Sie nahmen nur solche Berichte in die Bibel auf, die ihnen die Machtausübung über die Gläubigen ermöglichte. Alle anderen Botschaften wurden von ihnen abgelehnt und nicht ins "Neue Testament" aufgenommen. Die beachtenswert Tatsache ist vor allem diese: Zwischen dem, was Jesus einst sagte und den Forschungsergebnissen der modernen Physik gibt es in Wahrheit keinen Widerspruch. Nicht den kleinste! Gott findet man nicht außerhalb des Universums, sondern er ist die sich selbst bewusste Energie, aus der alles besteht, was da ist.

Sei kein solcher Realist, der sich ausschließlich auf seine körerlichen Sinneswahrnehmungen verlässt, erweitere deinen Horizont und lerne dazu. Es lohnt sich! Denn aus diesem Wissen ergeben sich wichtige weitere Erkenntnisse, die überaus nützlich und hilfreich sind.

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